Presse / Zitate


„Tupfend, springend, zeichnerisch grazil und mit viel überlegter Energie führt Sigrid Nolte Schefold den Pinsel. Rhythmus und Phantasie zeichnen ihre atmosphärisch dichten Farbräume aus. Mal sind die Kompositionen dicht, mal kommt ein haptischer Moment in Form von zusammengenähten schmalen Stoffbahnen dazu. Hitze und Glut scheinen einem entgegenzuschlagen. Von großer Leichtigkeit, fast wie spielerisch hingehaucht, wirken ihre neuesten Werke. Wo befindet sich die versprochene Märchenwelt?"
Dr. Kirsten Kretschmann-Muche, Kunsthistorikerin, Frankfurt a.M., 2000

True Love

When Sigrid Nolte Schefold paints she paints a river of colors, stream of lines and shapes. Layers over layers. What turns out is a vivid image of her spirit – dynamic and diverse. It is because of this diversity that her paintings can hardly be defined. One thing all of Sigrid Nolte Schefold’s paintings share, though, is their overdimensional size and the flow of the paint brush that bore them.

Sigrid Nolte Schefold herself has a quite unconventional standpoint regarding the composition of art. “You can start your painting out one way, then turn it around and finally finish it standing upside down”, she says. It becomes clear that her paintings must belong to the category “abstract”, where objects and human faces turn into non-realistic images. Many of them can also be considered “concrete”, meaning, that only concrete dimension lies in the painting; it has no equivalent in the real world of images. Sigrid Nolte Schefold’s paintings live by colors rather than motives. And her favorite color is red ...

Observing Sigrid Nolte Schefold paint is both wonderful and frightening. Wonderful because she throws away her lawyer’s clothes and puts on white overalls sprinkled with colors. Wonderful because she works with unhindered determination and shiny eyes. It is when inspiration does not tell her where to move the paint brush that watching Sigrid Nolte Schefold paint becomes frightening. She gets hectic. Desperate about the objective to improve but not to destroy.

Painting is walking on the ridge. Trusting yourself to mix the right color, chose the right paint brush. Make the right move. Only there is no “right” in creativity and that makes it even harder. It’s not about choosing a color that would match the living room couch. It’s about painting what you like. And painting what you not like. It’s about letting it all out. It’s “True Love” when Sigrid Nolte Schefold paints.

Dr. Julia Nolte

„Abstrakte Farbspiele ..." TriCulture - Schau der Rotarier im Marstall von Schloss Steinheim: ...."Die bedeutendsten Impulse in der Schau stammen von Künstlerinnen aus der Region. Die Frankfurter Malerin Sigrid Nolte Schefold ist mit einem großformatigen Triptychon „True Love" vertreten, ein ausdrucksstarkes Werk mit dynamischer Gestik im Stil des abstrakten Expressionismus, das der Blickpunkt des oberen Ausstellungsraumes ist...."
Frankfurter Rundschau, 12.5.2001

„Sigrid Nolte Schefold lebt sich aus: vom Format her, in der Wucht der Farben, in der Vehemenz des Farbauftrags, im Tempo der Arbeit. Als Betrachter nimmt uns zunächst ihre Farbgebung ein. Farbe als Gefühlsträger, als Bildthema: im koloristischen, luminaristischen und chromatischen Prinzip, in Eigenlicht und Bildlicht, in Beleuchtungslicht. All das ist wesentliche Grundlage der Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts. Wir fühlen uns erinnert an den abstrakten Expressionismus, die amerikanische Avantgarde."
Dr. Sabine Jung, Kunsthistorikerin, Arbeitskreis Selbständiger Kulturinstitute e.V., Bonn, 2002

„Von Farblandschaften und rätselhaften Wesen aus Glas"
Eine Ausstellung im Nebbienschen Gartenhaus zeigt Glasplastiken und Gemälde zweier talentierter Quereinsteigerinnen. „Es sind Landschaften im weitesten Sinne, Seelenlandschaften, die Sigrid Nolte Schefold auf die Leinwand bringt,"
Frankfurter Rundschau, 18.4.2002

„Wie Kunstwerke auf den Betrachter wirken", Theologisches Forum in der Laurentiuskirche in Frankfurt a.M. , erläutert von Sigrid Nolte Schefold,
Bergen-Enkheimer Zeitung, 20.12.2002

„Sigrid Nolte Schefold bringe klare Formen mit ungeordneten Strukturen zusammen. Dadurch bekommen die Bilder ihre eigene Ordnung und einen Rhythmus, der voller Energie, Schwung und Lebensfreude ist,"
Gießener Allgemeine Zeitung, 23.3.2004

„Trauernde auf ihrem Weg begleiten"
Seminar im evangelischen Gemeindebildungszentrum Bad Orb, „Existenzielle Fragen und Gefühle erforscht und bearbeitet sie auf kraftvolle Weise. Sie mutet uns auch einiges zu: eine Auseinandersetzung mit der Lebensfülle."
Annegret Zander, Pastorin, 2004

„Für Sigrid Nolte Schefold ist das Zeichnen und Malen gleichermaßen wichtig. Sie geht auch bei ihren komplett aus der Farbe gestalteten Bildern, auf denen keine Linie zu erkennen ist, von Skizzen der Natur aus, die im Malprozeß mit der Erinnerung verfließen. Nicht Nachahmung ist ihr Ding, sondern Gestaltung des Gesehenen, Gefühlten und Erlebten."
Dagmar Klein, Kunsthistorikerin, Gießen, 2004

„Plädoyer für die freie Malerei", ein Bericht über Sigrid Nolte Schefold anläßlich einer Act-Art Veranstaltung der Künstlerin im Rahmen der Nationalpark Woche in Meldorf.
„Lüüd" Das Magazin für Szene und Kultur in Dithmarschen, 2015